Beate Baum - Schriftstellerin und Journalistin

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Willkommen!

Schon seit langem habe ich vor, einen Blog zu führen, in dem ich meine Leserinnen und Leser an meinen Reisen teilhaben lasse.

Nun ist dies ein Anfang - vorerst noch alles andere als perfekt, da es keine Möglichkeit gibt, direkt auf dieser Seite darauf zu reagieren - aber ich freue mich über Rückmeldungen per Mail und verspreche, mich in nächster Zukunft mit dem Umzug auf ein anderes Format zu beschäftigen.

Hier und jetzt geht es los mit ein paar Fotos und Hintergrundinfos zu unserem jüngsten Liverpool-Trip und somit auch zu der gerade erschienenen Neuauflage des Reiseführers.

Hier zunächst mal die Autorin mit dem Mann ihres Herzens in unserem Lieblingspub, dem Central gegenüber von Liverpools Central Station. Dieser Bahnhof liegt zwar zentral, ist aber alles andere als ein Hauptbahnhof. Das ist die Lime Street Station, ca einen halben Kilometer entfernt. Nur eine von vielen Kuriositäten der Stadt.

Der Central ist wie so viele Pubs in Liverpool ein Traum aus Spiegeln und Kristallglas - und auch schon ordentlich Patina, wenngleich die Betreiber die Pandemiezeit genutzt haben, um die Sitzbänke und das Frauen-WC neu herzurichten.



Das Cover des Reiseführers


Das Cover des Guides gefällt mir vor allem in der knallblauen, von Christina Holm für die erste Redstart-Auflage erstellten Version ungemein gut. Es basiert auf dem Foto, das mein Mann während unseres Stadtspaziergangs mit Phil Hughes an einem regnerischen Nachmittag im Frühjahr 2008 im unteren Teil der Seel Street machte: Ein Graffiti zieht sich über ein hölzernes Tor und die angrenzenden Mauern. Dahinter war vermutlich eines der vielen Lagerhäuser, die bis in jene Zeit hinein das Rope Walks Clubviertel prägten (das damals noch nicht so hieß – all die Marketingbegriffe für einzelne Blocks kamen erst später. Die Straßenzüge dort wurden einfach »das andere Clubviertel« genannt, »das eine« war natürlich das Mathew Quartert). Bald darauf sollte auch an jener Stelle gebaut werden – es war das Kulturhauptstadtjahr, und für all die halb verfallenen alten Häuser war kein Platz mehr.

Damals stand das Bild für das, was Liverpool für mich und uns ausmachte: Etwas chaotisch, ein großer Anteil Improvisation und enorm viel Menschlichkeit und Humor.

Was richtig schön ist: All das findet man auch im eher durchgestylten Liverpool der Gegenwart noch. Vielleicht muss man ein bisschen länger danach suchen, aber es ist noch da!


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